Das Profil des Modern Dance Centers

Samstag, 4. Dezember 2010

Nussknacker_Probentermine

hier der heutige Stand



drauf klicken, ausdrucken und am Kühlschrank kleben

das Dozententeam

Dienstag, 30. November 2010

Kleiderordnung


Jede Tanzgruppe hat ein eigenes Tanztrikot in einer bestimmten Farbe. Dieses benötigen alle Kinder, und sollen es auf jeden Fall zum Unterricht tragen. Sie werden auch als Basis für die Kostüme bei einer Werkschau und Aufführungen benötigt und zB beim Tag der offenen Tür. Ungeeignet im Unterricht sind Trikots mit angenähtem Röckchen und Puffärmchen.

Unverzichtbar sind außerdem die richtigen Schuhe. Gymnastik-Schläppchen sind ungeeignet, denn sie verhindern sowohl das richtige Strecken des Fußes als auch das Schleifen über den Boden.
Sämtliche vom Dozententeam gewünschten Tanzartikel sind bei uns erhältlich. Die Dozentin weiß im einzelnen darüber Bescheid, was Ihr Kind benötigt.
Grundsätzlich beachten Sie bitte:

Schuhe: Weiß. Über den Schuh muss unbedingt ein Gummi genäht werden!

Strumpfhosen: Weiß MIT Fuß und ohne Naht!! Kaufen Sie bitte Ballettstrumpfhosen: diese glänzen nicht.

Im Sommer können die Kinder nackte Beine haben, dann sollen sie aber kurze weiße Socken tragen.

Im Winter sollen die Kinder unbedingt ihre Strumpfhose tragen, da es für die Muskulatur schlecht ist, in der kalten Luft zu trainieren. Zum Wärmen gibt es Stulpen (Farbe egal) zu kaufen, sowie Wickeljacken um über die Trikots zu tragen. Diese verhindern am wenigsten die freie Bewegung und die "Linie" ihres Kindes bleibt erhalten. Bitte keine Pullis, T-Shirts oder ähnliches. 

Unterwäsche: wird nicht unter der Tanzkleidung getragen. Auf keinen Fall Unterhemden unter den Tanzanzug. Die richtigen Ballettstrumpfhosen haben einen besonderen Zwickel aus Baumwolle, damit man die Unterhose nicht tragen muss.

Fundsachen: Bitte beschriften Sie jedes einzelne Teil Ihres Kindes und achten Sie darauf, dass alles mit nach Hause kommt. Wir können (und wollen) keine Verantwortung für vergessene Kleidungsstücke übernehmen. Alles, was liegen bleibt, kommt in den Korb.

Wertsachen: Wertsachen sollen in den Unterrichtssaal mitgenommen werden.

Sachen aus zweiter Hand: Wenn Sie wenig genutzte Tanzsachen weiterverkaufen wollen, tragen Sie sich bitte auf den Zettel im Umkleidebereich ein. Bitte machen Sie solche Tauschaktionen untereinander ab. Einmal im Jahr organisieren wir im Modern Dance Center eine Tauschbörse.

Haare: Siehe Anleitung auf der Innenseite!




 Mädchen
Trägeranzug Pink (Roch-Valley € 22,50)
Früherziehung:             dito
Grundausbildung: dito           
Orientierungsstufe I: Blau (Roch-Valley € 25,00)
Orientierungsstufe II: dito

Weiße Strumpfhosen. (Roch-Valley, € 7,50)

Weiße Ballettschläppchen. (€ 20,00)

Jungen
Schwarzes oder weißes T-Shirt. (kurze Arme)

Schwarze oder dunkelblaue Leggings.

Weiße, kurze Söckchen.

Weiße Ballettschläppchen.

Keine Uhr und kein Schmuck

Bitte pünktlich und regelmäßig kommen!
Das Vorwärtskommen der Gruppe hängt von der Regelmäßigkeit des Einzelnen ab. Erst recht bei Probenphasen sollten die Kinder wirklich nur bei Krankheit fehlen.

Samstag, 27. November 2010

Wenn die Rotation der Hüfte vermessen wird...

Artikel aus der Rundschau. Autorin: Nadine Albach

Tanzen ist Lebensfreude. Und Hochleistungssport. Um professionell über die Bühne zu schweben, ist körperliche Gesundheit unerlässlich. Deswegen führt Dr. Elisabeth Exner-Grave tänzerische Check-Ups schon bei Kindern in Tanzschulen durch - etwa bei Larissa (13) im "Modern Dance Center".

Larissa dachte, sie müsste etwas vortanzen. Doch auch wenn sie ihren Gymnastikanzug anhat - die Spitzenschuhe bleiben im Schrank. Stattdessen bittet Dr. Elisabeth Exner-Grave die 13-Jährige, sich auf eine Matte zu legen und ihr Bein anzuwinkeln. Die Orthopädin zückt etwas, das an eine große Uhr erinnert, drückt den Unterschenkel nach innen und misst die Hüftrotation - Tanzschüler brauchen ein außergewöhnlich bewegliches Hüftgelenk. "60 bis 70 Grad sind ideal für die Auswärtsdrehung, 50 für innen", erklärt sie. Bei Larissa kommt sie auf 52 außen, 48 innen. "Für die Altersklasse ist das ganz gut."

Die Füße sind dran - sie geben dem Tänzer Stabilität: Für den Spitzentanz müssen die Zehen wie die Orgelpfeifen nach unten gehen. Exner-Grave misst auch die Beweglichkeit des Großzehen, schaut sich die Stärke des Fußgewölbes an. Alles in Ordnung - Larissa lächelt tapfer. Punkt für Punkt arbeitet die Fachärztin ihre Checkliste ab: Kniegelenke, Oberschenkelmuskulatur, die Beweglichkeit, die sich an den Fingern abmessen lässt.

Schließlich muss Larissa sich vorbeugen - die Wirbelsäule auf dem Prüfstand. Die Orthopädin sieht eine leichte Verkrümmung, empfiehlt eine Röntgenaufnahme, möchte in einem Jahr die Entwicklung prüfen. Dass so etwas oft erst bei tanzmedizinischen Untersuchungen auffällt, unterstreicht die Wichtigkeit der Check-Ups. "Aus physiologischer Sicht müssen Tänzer Höchstleistungen vollbringen", erklärt Exner-Grave. Bleibt die frühzeitige Erkennung körperlicher Beeinträchtigungen aus, kann das fatale Folgen haben: Fußschäden etwa bei zu frühem Spitzentanz oder ein Verschleiß des Hüftgelenks bis hin zur Arthrose. So bietet "Modern Dance Center" Besitzer Berry Doddema die Check-Ups ein bis zweimal pro Jahr an.

Larissa jedenfalls, die schon seit neun Jahren tanzt, kann weiter an der Stange stehen. "Ich fand das nicht so schlimm", kommentiert sie die Untersuchung. Ob sie einmal professionell auf der Bühne stehen möchte, weiß sie noch nicht: "Erst einmal mache ich mein Abitur."

Trailer Nussknacker Ballett in Dortmund

Veranstaltungsort: Theater am Ostwall
Termin: 28. und 29. Dezember 2010




Weitere Videoclips finden Sie hier:

Tanzvideos vom Nussknacker Ballett für die ganze Familie in Dortmund

Donnerstag, 4. November 2010

Nussknacker - Ballett für die ganze Familie in Dortmund

Nach dem überragenden Erfolg im Vorjahr präsentiert das Modern Dance Center nach den Weihnachtstagen erneut das Ballett „Der Nussknacker“. Diese Inszenierung für die ganze Familie tanzt die KinderTanzKompanie Dortmund. Sie basiert auf einer Choreografie von Felicitas Binder, Choreografin an der Deutschen Oper Berlin. „Die Compagnie der Kinder und Jugendlichen von Acht- bis Siebzehnjährigen bewegt sich auf den Brettern wie in langen Jahren ausgebildete Profis“, schwärmte die Westfälische Rundschau nach der Erstaufführung.

Ist das Stück an sich schon ein Publikumsmagnet, gewinnt es in der von der KinderTanzKompanie dargebotenen Form einen besonderen Reiz: Es wird von Kindern auf die Bühne gebracht – „bunt, fröhlich und mit großer tänzerischer Disziplin“, lobten die Ruhnachrichten. Genau das erleichtert anderen Kindern den Zugang zum klassischen Ballett, lässt sie das auf der Bühne Gesehene leichter verstehen. Das reicht so weit, dass dieses Jahr bereits zwei Dortmunder Gymnasien „Der Nussknacker“ im Rahmen ihres Bildungsangebotes einsetzen – mit im Unterricht entsprechend vorbereiteten Schulvorstellungen.

Kinder behutsam an Kultur und insbesondere den Bühnen-tanz heranzuführen, ist ein Anliegen, das Berry Doddema, der Leiter des Modern Dance Centers, nachhaltig verfolgt. So erleben die Mitwirkenden eine solche Inszenierung als Ganzes. Sie tanzen nicht nur, sondern gestalten alles mit. Was dabei herauskommt, beschreiben die Medien so: „liebevoll ausgestattet“, „hübsche Requisiten und entzückende Kostüme für die Mäuse, Zinnsoldaten und Puppen“, „zauberhafte Bilder rund um den Weihnachtsbaum“.

Das Erfolgsballett „Der Nussknacker“ kommt am Dienstag, 28. Dezember 2010, und am Mittwoch, 29. Dezember 2010, auf die Bühne. Die Vorstellungen beginnen jeweils um 18:00 Uhr und dauern gut eine Stunde. Aufführungsort ist das Theater am Ostwall, Ostwall 36, 44135 Dortmund.

http://www.moderndancecenter.de/index.php?module=Homepage&action=Kalender


Freitag, 20. November 2009

Die innere Einstellung zum Tanz prägt den Trainingsalltag

Konzentration und Ausdauer, Körperbeherrschung, Ausdruckskraft und Talent – das sind Eigenschaften, die jeder leicht mit Bühnentanz in Verbindung bringen kann, der Tänzer auf der Bühne erlebt. Um es dorthin zu bringen, bedarf es allerdings noch mehr: der inneren Bereitschaft, sich auf Bühnentanz einzulassen.

Was so einfach klingt, ist in der Praxis eine der größten Herausforderungen, mit denen sich Tanzdozenten auseinandersetzen müssen: Wie schaffen sie es, Tänzer und deren Eltern so zu begeistern, dass sie sich dem Tanz mit Hingabe widmen. Denn letztlich macht die technische Ausbildung nur einen Teil des Erfolgs aus. Die weichen Faktoren sind es, die über die eigentliche Qualität des Unterrichts entscheiden: Pünktlichkeit, Engagement, Lernbereitschaft, Durchhaltevermögen und Begeisterung sind nur einige davon.

Diese innere Bereitschaft zu definieren, sie in Worte zu kleiden, fällt schwer. Am nächsten kommt ihr ein modischer Anglizismus, der im Deutschen vergeblich nach einer griffigen Entsprechung sucht: das Commitment. Immer mehr Menschen committen sich auch hierzulande, etwas zu tun oder zu lassen, zu etwas zu stehen oder eben auch nicht. Sie committen sich mündlich, schriftlich oder einfach durch ihr Handeln.

Commitment, so erklärt es der Duden, steht für das (Sich)bekennen, das (Sich)verpflichten. „Und das ist“, betont Tanzpädagoge Berry Doddema vom Modern Dance Center in Dortmund, „eigentlich etwas unheimlich Tolles: Denn wenn ich mich freiwillig entscheide, etwas lernen zu wollen, Bühnentanz zum Beispiel, dann bin ich auch mit Spaß bei der Sache, mache mit, engagiere mich. Ich bekenne mich dazu, dass Tanz Bestandteil meines Lebens ist.“

Die innere Verpflichtung ergänzt die schriftliche fixierte Vereinbarung über die Tanzausbildung, rundet sie individuell und mit Wirkung für alle Beteiligten ab. Je engagierter die angehenden Tänzer bei der Sache sind, desto dynamischer und kraftvoller entwickeln sie sich selbst. Das überträgt sich dann wiederum auf die Gruppe und schafft eine kreative, erfolgsorientierte Atmosphäre, in der das Lernen leicht fällt. Doddema: „Je größer die Begeisterung ist, desto mehr Ausstrahlung entwickeln die Tänzer.“

Ein wichtiger Faktor, vor allem für die Jüngeren, sind die Eltern. Die Kinder erleben das Tanzen als etwas ganz Besonderes und möchten sich darüber mitteilen. „Die Kinder spüren es sofort, wenn die Eltern positiv auf sie reagieren“, stellt Doddema klar, „und das fördert die eigene Motivation.“ Im Idealfall bringen Eltern ihre Kinder daher vorbereitet – innerlich und äußerlich auf das Tanzen eingestimmt – und holen sie mit einem offenen Ohr für das Erlebte ab. Der gemeinsame Besuch der regelmäßig vom Studio angebotenen Kindertanztage oder von Tanzveranstaltungen ist genauso motivierend wie das Bewusstsein, dass sich die Eltern beim Dozenten über die Fortschritte der Kinder erkundigen.

Was sich Tanzpädagoge Doddema letztlich wünscht, ist ein überzeugendes Mitziehen aller Beteiligten. „Schade nur, dass die Landesprache keinen griffigen Ausdruck kennt und das, was gemeint ist, immer nur als Commitment bezeichnet wird“, sinniert er.